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Weisheitszähne Röntgenbild bei der Diagnose

Das Weisheitszähne Röntgenbild bestimmt die Notwendigkeit für den Eingriff

Weisheitszähne besitzen eine identische Struktur und Funktionalität zu den menschlichen Backenzähnen. Daher werden die Zähne als „dritte Backenzähne“ tituliert. Wegen ihrer analogen Funktionsfähigkeit zu Backenzähnen, können Weisheitszähne auch zielgerichtet stark geschädigte oder fehlende Backenzähne ersetzen.

weisheitszähne röntgenbildDie Zähne werden erst im Rahmen der finalen menschlichen Wachstumsphase als „letzte Zähne“ ausgebildet. Die eigentliche Entwicklung der Weisheitszähne ist erst im Erwachsenenalter abgeschlossen.

Viele Menschen verfügen über einen zu kleinen Kiefer, um die nachrückenden Zähne regulär in die vorhandenen Zahnreihen aufnehmen zu können. In Folge dessen werden die Weisheitszähne dauerhaft an ihrem Durchbrechen von dem Kieferknochen gehindert. Daher bleiben Weisheitszähne dann meist teilweise oder vollständig eingelagert im Kiefer. Dieser Zustand ruft teilweise gesundheitliche Risiken und Schmerzen bei den betroffenen Patienten hervor. Einen entsprechenden zahnmedizinischen Befund weisen etwa 80% der europäischen jungen Erwachsenen auf.

Deshalb ist für zahlreiche Patienten eine Weisheitszahnentfernung unumgänglich. Zahnmediziner nutzen sowohl die individuelle Befundlage als auch umfassende Untersuchungen für die Entscheidung, ob eine Zahnentfernung im Einzelfall notwendig ist. Essentiell hierbei ist das Weisheitszähne Röntgenbild.

Weisheitszähne Röntgenbild zur Reduzierung des Operationsrisikos

Zusätzlich bestimmen der persönliche Gesundheitszustand des jeweiligen Patienten und fachspezifische Aspekte, ob der Eingriff aus zahnmedizinischer Sicht als sinnvoll einzustufen ist. Das Weisheitszähne Röntgenbild; das sogenannte „Orthopantomogramm“, liefert wichtige Informationen zum Entscheidungsprozess. Das Weisheitszähne Röntgenbild ergänzt somit maßgeblich zahnärztliche Untersuchungen.

weisheitszahn ziehenSind die Weisheitszähne unmittelbar an den sensiblen Gefühlsnerven angesiedelt, die für das Empfinden im Mundraum zuständig sind, ist teilweise eine dreidimensionale Weisheitszähne Röntgenaufnahme erforderlich um Klarheit zu schaffen. Durch die Kombination beider Aufnahmen, kann der behandelnde Arzt exakt das Risiko für den Eingriff reduzieren.

Die Weisheitszahnentfernung beinhaltet neben allgemeinen Operationsrisiken charakteristische Gefahren, die typischerweise von einer Weisheitszahn – Operation ausgehen. Demnach können während des Eingriffs Nervenschädigungen des Mundraumes hervorgerufen werden, die sowohl das Empfinden als auch die Funktionalität des Mundes nachhaltig schädigen können.

Weisheitszähne Röntgenbild bringt Klarheit

Der untere Weisheitszahn ist in direkter Nähe zu zwei Gefühlsnerven lokalisiert. Der erste Nerv reguliert die Gefühlsnerven von Unterlippe, des Zahnfleisches und der unteren Zähne. Der danebenliegende Nerv transportiert das Gefühl der Zunge sowie Teile des menschlichen Geschmacksempfindens. In seltenen Fällen werden bei einer Entfernung der Weisheitszähne diese Nerven geschädigt. Eine derartige Schädigung äußert sich über Gefühlsstörungen und Taubheitsgefühle. Diese Schäden können abhängig von ihrem Schweregrad sogar dauerhaft bestehen bleiben.

Hinweis: Das Weisheitszähne Röntgenbild dokumentiert sowohl die genaue Positionierung der Weisheitszahnwurzeln als auch der Nerven. Auf diese Weise können die Nerven gezielt umgangen werden.

Es können im Nachgang an die Weisheitszahn Entfernung eventuell Abszesse oder Knocheninfektionen des Kiefers entstehen. Als Reaktion darauf können Patienten im Extremfall Kieferhöhleninfektionen ausbilden. Das Röntgenbild hilft den Einsatz gut zu planen und diese Probleme zu vermeiden.

weisheitszahn kommt durchDie Stelle an der der „dritte Backenzahn“ des Unterkiefers verankert ist, stellt eine empfindliche Region des Kiefers dar. Deshalb kann eine Weisheitszahnentfernung in seltenen Fällen von einem Kieferbruch begleitet werden. Diese Symptomatik kann laut Experten sogar zusätzlich zeitverzögert einsetzen. Der Bruch des Unterkiefers als Konsequenz der Weisheitszahnentfernung kann teilweise etwa bis zu 4 Wochen nach der Operation in Erscheinung treten.

Grundsätzlich kann der behandelnde Arzt aufgrund der physischen Konstitution des Patienten, den umfassenden Untersuchungen und der sich anschließenden Befundlage zuverlässig über die Wahrscheinlichkeit des Auftretens der Gefahren informieren. Der ausführende Mediziner kann, gestützt durch die Diagnose, detailliert über die möglichen Risiken im Einzelfall aufklären. Eine medizinische Einschätzung, orientiert an dem individuellen Befund, ist mit Hilfe der Übersicht des Röntgenbildes besser möglich.

Weisheitszähne Röntgenbild als Basis für Entscheidung

Zusätzlich zu dem Weisheitszähne Röntgenbild berücksichtigt der Zahnmediziner spezifische Aspekte. Wenn die Weisheitszähne bereits zu krankhaften Veränderungen an Zähnen und Kiefer geführt haben, wertet der Arzt den Faktor als Situation, der eine medizinische Notwendigkeit für die Zahnentfernung impliziert. Lässt das Weisheitszähne Röntgenbild die Prognose zu, dass ausgehend von den „dritten Backenzähnen“ weitere krankhafte Veränderungen zu erwarten sind, ist ebenso eine Beseitigung der Weisheitszähne anzustreben.

Hinweis: Zeigt das Weisheitszähne Röntgenbild, dass sich die Weisheitszähne konform und regelrecht entwickeln können, spricht dieser Aspekt gegen den Bedarf des Eingriffs.

Legt das Weisheitszähne Röntgenbild Gesichtspunkte offen, die ein hohes operatives Risiko im Zuge des Eingriffs generieren, ist dies ebenfalls zu berücksichtigen. Derartige Risikofaktoren können zudem während der zahnärztlichen Untersuchung erfasst werden.

Registriert der Mediziner bei der Untersuchung, oder der eingehenden Analyse vom Weisheitszähne Röntgenbild, dass der Patient mangelhafte oder stark geschädigte Backenzähne besitzt, muss fundiert über den Verbleib der Weisheitszähne im Kiefer nachgedacht werden. Im Falle einer Extraktion anderer Zähne könnten die „dritten Backenzähne“ später effizient diese kranken Zähne ersetzen.


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