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Weisheitszähne sollten wann raus?

Weisheitszähne wann raus aus dem Kiefer?

weisheitszahn wächst schmerzenWeisheitszähne bilden sich erst im finalen Wachstumstadium eines Menschen aus. Die Zähne besitzen eine analoge Funktionalität zu Backenzähnen. Daher werden die Zähne als „dritte Backenzähne“ bezeichnet. Bei zahlreichen Menschen können die Keime der Weisheitszähne erst ab einem Lebensalter von 14 Jahren per Röntgenbild erfasst werden. Der Durchbruch tritt primär im Erwachsenenalter ein, wenn das individuelle Wachstum des Körpers abgeschlossen ist. Bietet der Kiefer nicht ausreichend Raum für die zusätzlichen Zähne, werden die Weisheitszähne dauerhaft vom Kieferknochen zurückgehalten (retiniert). Das Durchbrechen der „dritten Backenzähne“ wird in diesen Fällen unterbunden. Dieser zahnmedizinische Befund ist an gesundheitliche Risiken für den jeweiligen Patienten gebunden. Zusätzlich können die zurückgehaltenen Zähne Schmerzen begünstigen.

Laut wissenschaftlicher Untersuchungen können spätere Krankheiten durch eine Entfernung der retinierten Weisheitszähne verhindert werden. Entscheidend ist in diesem Kontext das Alter der Patienten. Demnach sollte der Eingriff bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres umgesetzt worden sein. Entsprechend ist die Frage; „Weisheitszähne wann raus aus dem Kieferknochen?“, ebenso an das Alter des Betroffenen gekoppelt.

Hinweis: Demgegenüber fügen sich bei einigen Patienten die Weisheitszähne regulär und komplikationsfrei in die bereits vorhandenen Zahnreihen ein. Somit ist eine Beseitigung der Zähne nicht notwendig.

Zusammenfassend entscheidet grundsätzlich die persönliche Befundlage, ob eine zahnmedizinische Notwendigkeit für einen derartigen Eingriff besteht. Die Frage; „Weisheitszähne ab wann raus?“, ist als eine individuelle Empfehlung des behandelnden Zahnmediziners zu verstehen. Für die Entscheidungsfindung nutzt der Arzt verschiedene Anhaltspunkte aus der wissenschaftlichen Fachliteratur. Zusätzlich zieht der Zahnmediziner spezifische Erkenntnisse hinzu, die er im Rahmen von Untersuchungen erworben hat. Befundlagen, die die Frage; „Weisheitszähne wann raus?“, beantworten sind daher meist klar definiert.

Befundlagen, die eine Weisheitszahnentfernung forcieren

Identifiziert der Zahnarzt eine Schlupfwinkelinfektion an einem der Weisheitszähne, löst diese Diagnose nahezu immer eine Notwendigkeit für den Eingriff aus. Ebenso sind die Weisheitszähne zu entnehmen, sofern diese von Karies befallen sind, oder Wurzelentzündungen aufweisen.

weisheitszahn opTreten Zysten oder andere Gewebeveränderungen im Umgebungsgewebe der Weisheitszähne in Erscheinung, ist eine Beseitigung der entsprechenden Zähne ebenfalls unumgänglich. In Verbindung mit der Operation sollte unbedingt eine Gewebeprobe des krankhaft veränderten Gewebes genommen werden.

Gefährdet der Weisheitszahn das Zahnbett des unmittelbaren Nachbarzahns, muss der Weisheitszahn meist aus dem Kieferknochen entfernt werden. Gleiches gilt, wenn am Nachbarzahn Auflösungserscheinungen offensichtlich werden.

Der Mediziner bejaht die Frage; „Weisheitszähne wann raus?“, ebenfalls, sofern erfassbar ist, dass die Weisheitszähne zukünftige Kieferoperationen maßgeblich behindern. In diesen Fällen erschweren die dauerhaft zurückgehaltenen Zähne die Korrektur von eventuellen Kieferfehlstellungen. Der Schwierigkeitsgrad von Kieferbruchbehandlungen kann nachweisbar durch retinierte Zähne erhöht werden.

Behindern die Weisheitszähne objektiv das Zusammenbeißen sowie die Funktionalität der Zähne, sind die Weisheitszähne ebenfalls zu beseitigen. Verursachen die Zähne Schmerzen, muss ein Eingriff auch unbedingt vorgenommen werden.

Situationen, die eine Prüfung der Notwendigkeit des Eingriffs initiieren

Die Fragestellung; „Weisheitszähne wann raus?“, muss aus zahnmedizinischer Sicht geprüft werden, wenn Patienten einen längeren Auslandsaufenthalt in Regionen mit unzureichender medizinischer Versorgung anstreben.

weisheitszähne wann rausErhält der Patient im Rahmen eines zahnmedizinischen Eingriffs eine Narkose, prüft der Arzt oft die Position der Weisheitszähne. Sind diese so eingelagert, dass eine zukünftige Weisheitszahnentfernung mit einer erneuten Narkose verbunden wäre, werden sie eventuell entfernt.
Prothesenträger laufen konstant Gefahr durch den Druck der Prothese etwaige Weisheitszähne unfreiwillig freizulegen. Dies begünstigt die Entstehung von Schlupfwinkelinfektionen, die die Zahngesundheit nachhaltig schädigen können.

Die Frage; „Weisheitszähne wann raus?“, muss umfassend geprüft werden, sobald eine kieferorthopädische Behandlung vermeintlich signifikant durch die retinierten Weisheitszähne gestört wird. Zahnbewegungen können durch die spezifische Positionierung der Weisheitszähne unterbunden werden.

Prinzipiell ist eine Prüfung der Fragestellung; „Weisheitszähne wann raus?“, von der persönlichen Befundlage, angestrebten Therapieerfolgen sowie gesundheitlichen Risikofaktoren abhängig.

Befunde, die für den Verbleib der Weisheitszähne sprechen

Ist davon auszugehen, dass sich die Weisheitszähne spontan und regelrecht in die bestehende Zahnreihe einfinden, ist keine Entfernung der Zähne umzusetzen. Die Fragestellung; „Weisheitszähne wann raus?“, ist in diesem Fall hinfällig.

Da die Weisheitszähne eine nahezu identische Struktur und Funktionalität zu Backenzähnen besitzen, sichert ein Verbleib der Zähne die Möglichkeit beschädigte Backenzähne ersetzen zu können.

Sind die Weisheitszähne tief im Kieferknochen verankert und lässt der Patient ein gesundheitlich erhöhtes Risiko bezüglich operativer Eingriffe erkennen, sind die Zähne ebenfalls im Kiefer zu belassen. Allerdings darf weder der Zahn noch die Umgebung krankhafte Veränderungen offenlegen.

Fazit: Die Antwort auf die Fragestellung; „Weisheitszähne wann raus?“, orientiert sich deshalb in erster Linie an der zu erwartenden Prognose sowie dem persönlichen Befund des Patienten.


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